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Dirigent und Orchester waren sich darüber einig, dass wir unseren live-Klang im Studio zwar optimieren, aber nicht verfälschen wollen. Die Musik dieser CD soll also klingen wie das Orchester im Konzert auf der Bühne tatsächlich zu hören ist. Die Klangfarbe zwischen Stimmen und zwischen Flöten und Schlagzeug soll also möglichst originalgetreu erlebt werden. Man soll hören können, wer links, wer rechts, wer hinten oder wer vorne sitzt.
Mit diesem Ziel vor Augen haben wir entsprechend einstudiert und geprobt, und haben unsere Aufstellung im Studio genauso eingerichtet wie auf der Bühne. Die Kunst des Toningenieurs war es nun, alle Stimmen und Instrumente transparent und natürlich aufzunehmen, in der richtigen Klangbalance und Position abzubilden und den Orchesterklang so zu optimieren, dass die akustischen Eigenheiten des Raumes den Klang nicht negativ beeinflussen. Alles wurde original inEchtzeit und zusammen eingespielt, natürlich wurden viele Stücke X-Mal wiederholt, um die Qualität zu verbessern oder Fehler "auszubügeln". Im Vordergrund stand für uns aber immer die musikalische Interpretation der Stücke, das optimale Tempo, der rhythmische Fluss, der "groove", und ein möglichst schöner Orchesterklang. Dank professioneller Unterstützung bei der Aufnahme und absoluter Disziplin aller Mitglieder, gelang es tatsächlich alle 18 Titel an einem verlängerten Wochenende auf einen Silberling zu bannen. Alle Stücke wurden "live" mit dem gesamten Orchester in normaler Konzertbesetzung aufgenommen, damit hörbar wird, wie das Orchester auf der Bühne klingt. Qualität und die musikalische Vielfalt beeindruckte auch den Rezensent der Blasmusikzeitschrift "Clarino" (3/2001): "(...) Eine echte überraschung! (...) kann man dem Orchester mit seinem Dirigenten zu dieser schönen CD nur noch gratulieren. Das Anhören macht Spass(...)
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